Einsatz von Technologien im russisch-ukrainischen Krieg

Die technologische Entwicklung hat zu einer Verbesserung der militärischen Operationen und Taktiken geführt. Die russische Invasion in der Ukraine zeigt deutlich, wie die neuen Technologien die traditionelle Kriegsführung verändert haben. Es stellt sich die Frage, welche neuen Methoden und Instrumente in der heutigen Kriegsführung eingesetzt werden.

Fiona Lüling

Schule im Kriegsalltag

„Ich war so in den Unterricht vertieft, dass ich den Alarm nicht hörte,“ – schrieb mir Lidia Nasonova am 1. März. Zu dieser Zeit befand sie sich in Charkiw, das von russischen Truppen heftig beschossen wurde. Während draußen alles explodierte und zusammenbrach, hielt Lydia ihre pädagogische „Front“ – sie brachte Kindern bei, Figuren zu erfinden und Geschichten zu schreiben. Wie ist die Situation an ukrainischen Schulen?

Maximilian Luz Reinhardt

Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Viehzucht

Vor Beginn des russischen Angriffskrieges hielten ukrainische Landwirte über 1,6 Millionen Rinder. Allein in den ersten drei Kriegsmonaten haben die ukrainischen Milchbetriebe mindestens 50.000 Rinder verloren. Der Wert der bislang verendeten Nutztiere wird auf über 136 Millionen US-Dollar geschätzt. Im schlimmsten Fall, schätzen Experten, könnten bis zum Jahresende mehr als 100.000 Tiere dem Krieg zum Opfer fallen. Das ist abhängig von der Lage an der Front und den Fortschritten bei der Befreiung besetzter ukrainischer Gebiete. Doch ein Ende des Herdensterbens ist noch nicht in Sicht. Was aber treibt das Viehsterben?

Fiona Lüling

Millionen Binnenvertriebene: Wie die Ukraine den durch die russische Aggression ausgelösten humanitären Herausforderungen begegnet

Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Millionen von Menschen waren gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen. Auf der Flucht vor den Kämpfen oder aus Angst, dass sie von russischen Soldaten besetzt und gefoltert, misshandelt und ermordet werden könnten, sind die Flüchtlinge angewiesen auf die Hilfe ihrer Regierung. Nach Schätzungen internationaler Organisationen und ukrainischer Behörden waren im Mai 2022 etwa 7 bis 8 Millionen Ukrainer Binnenflüchtlinge. Diese Analyse zeigt, wie die ukrainische Regierung reagiert hat.

Anna Kravtšenko

Ukraine und die EU: Kandidat auf Probe?

Bei der Sitzung des Europäischen Rats am 23. bis 24. Juni werden die Staats- und Regierungschefs der EU die Entscheidung über den Kandidatenstatus der Ukraine treffen. Dieser wäre ein wichtiges politisches Signal für das Land, das derzeit von Russland in einem brutalen Krieg angegriffen wird und das dabei auch die Freiheit im Westen verteidigt. Zudem würden Anreize zur Umsetzung längst fälliger Reformen in der Ukraine gesetzt. Gleichzeitig würden Präsident Selenskyj und sein Team auch klar die Verantwortung für die europäische Zukunft des Landes tragen.

Die Weizenkrise: Politische und soziale Folgen der Nahrungsmittelknappheit

Achtundzwanzig Prozent des weltweiten Weizenexports gingen im vergangenen Jahr auf das Konto der Ukraine und Russland. Seit Russland am 24. Februar seinen Krieg gegen die Ukraine führt, gelangt der in der Ukraine angebaute Weizen nicht mehr in die Empfängerländer. Durch das geringere Angebot steigen die Preise um geschätzte 40 Prozent. Hinzu kommt, dass die Landwirtschaft in vielen Ländern sehr stark von Düngemittelimporten aus Russland abhängig ist, die derzeit deutlich erschwert sind. Der globale Preisanstieg für Energierohstoffe und eine Vielzahl von Lebensmitteln verschärft die Probleme weiter. Die politischen und sozialen Folgen für die betroffenen Länder sind erheblich, denn kurzfristig können die anderen Erzeugerländer den Bedarf nicht ausgleichen. Hinzu kommen Dürre, Missernten und schlechte Regierungsführung. Unsere Übersicht bietet Momentaufnahmen und Handlungsmuster aus 12 Projektländern.

Fiona Lüling

100 Tage Krieg in Europa

Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents: An diesem Tag begann der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg auf die Ukraine und brachte Zerstörung, Leid und Tod in unsere unmittelbare europäische Nachbarschaft. Seitdem dauern die Kampfhandlungen seit 100 Tagen mit zunehmender Zerstörung und Heftigkeit an.

Fiona Lüling

Eindrücke aus Kyjiw 100 Tage nach dem Ausbruch des Krieges

Nachdem russische Truppen aus dem Norden der Ukraine verdrängt wurden, sind viele Ukrainer in ihre Städte zurückgekehrt. Doch die Lage ist bei Weitem nicht sicher: Es besteht weiterhin die Gefahr von Raketenbeschuss. Trotzdem kommen die Einwohner zurück und versuchen, ein normales Leben zu führen, berichtet Solomiia Kubrysh, Projektkoordinatorin der Friedrich-Naumann-Stiftung in der Ukraine.

Fiona Lüling

Polen hilft mit

Polen ist nicht nur einer der wichtigsten Nachbarn der Bundesrepublik Deutschland. Im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine helfen der polnische Staat und die polnische Zivilgesellschaft auf allen Ebenen.

Maximilian Luz Reinhardt

Der Weltagrarmarkt in Zeiten des Krieges

Dem Wegfall des ukrainischen und russischen Angebotes auf den Agrarmärkten in aller Welt muss Rechnung getragen werden. Das ist auch den europäischen Agrarbehörden bewusst. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass wir hierzulande eine Knappheit an Weizen und anderen essenziellen Getreidearten erleben werden, steigen die Preise für Agrarprodukte insgesamt. Auf europäischer Ebene wird erstmals die Nutzung der Krisenreserve diskutiert. Diese würde den Mitgliedsländern ein zusätzliches Budget in Höhe von 472 Mio. Euro zur Förderung ihrer Landwirtinnen und Landwirte zur Verfügung stellen. Das Ziel dieser Reserve ist es, die europäischen Landwirte in Krisenzeiten, also Dürren oder ähnlichen Situationen, zusätzlich unterstützen zu können. Gleichzeitig schafft diese neue Situation nun Anreize, den Landwirtschaftssektor grundlegend zu modernisieren.

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