Anna-Lena Truempelmann

Ein halbes Jahr Krieg in der Ukraine

Seit dem Morgen des 24. Februar 2022 ist die Welt nicht mehr dieselbe: Der Überfall Russlands auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende. Seit nunmehr sechs Monaten dauert der Krieg schon an. Millionen Menschen sind geflüchtet, mehr als Zehntausende haben ihr Leben verloren und viele weitere wurden durch den Krieg verwundet und traumatisiert.

Anna Kravtšenko

Unabhängig, unbeugsam, unter russischem Feuer: Wie die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag begeht

Die russische Invasion in die Ukraine dauert am heutigen Unabhängigkeitstag sechs Monate an. Russland hatte gehofft, Kyjiw innerhalb von drei Tagen einzunehmen und eine Militärparade am 9. Mai, dem Tag des Sieges, in Kyjiw durchzuführen. 180 Tage später ist die ukrainische Hauptstadt weiterhin frei. Über die Eindrücke und Sicherheitslage in Kyjiw berichtet Anna Kravtšenko, Projektleiterin in der Ukraine und Belarus.

Das Schicksal der Krimtataren – Verschleppung, Verhaftung, Ermordung

Heute ist Internationaler Tag der indigenen Völker. Eskender Bariev, Leiter des Krimtatarischen Ressourcenzentrums, setzt sich für die Rechte indigener Völker auf der Krim ein. Er musste die ukrainische Halbinsel mit seiner Familie und vielen anderen Aktivisten kurz nach der Annexion verlassen, um dem Schicksal vieler Krimtataren zu entfliehen. Auch im Krieg arbeitet sein Zentrum unermüdlich weiter und dokumentiert russische Kriegsverbrechen in der Ukraine.

Einsatz von Technologien im russisch-ukrainischen Krieg

Die technologische Entwicklung hat zu einer Verbesserung der militärischen Operationen und Taktiken geführt. Die russische Invasion in der Ukraine zeigt deutlich, wie die neuen Technologien die traditionelle Kriegsführung verändert haben. Es stellt sich die Frage, welche neuen Methoden und Instrumente in der heutigen Kriegsführung eingesetzt werden.

Fiona Lüling

Polen-Ukraine: Hilfsmanöver in Zeiten des Krieges

Im Nachbarland der Ukraine stehen alle Zeichen weiterhin auf der Unterstützung der Ukraine. Mit wirtschaftlichen Maßnahmen soll eine weitere Kooperation gestärkt werden. So zum Beispiel mit einem gemeinsamen Stromnetz, um einen grenzüberschreitenden Handel zu ermöglichen. In Polen selber stehen aber auch Umbrüche bevor: Ministerwechsel, Mauerbau an der Grenze zu Belarus und Sanierungspläne prägten den letzten Monat.

Amely Rechberg

Symbolträchtiges Treffen in Teheran

Im Schatten des russischen Krieges gegen die Ukraine haben sich am 19. Juli die Präsidenten Irans, Russlands und der Türkei in Teheran zu Gesprächen getroffen. Sie diskutierten sowohl die kriegsbedingt veränderte Kräftelage in Europa und im Nahen Osten, sowie die Lage in Syrien, den Getreidekorridor aus der Ukraine, Wirtschafts- und Energiekooperationen. Das dies ein weiteres Zeichen der sich vertiefenden Klufft zwischen dem Westen und Russland.

Fiona Lüling

Schule im Kriegsalltag

„Ich war so in den Unterricht vertieft, dass ich den Alarm nicht hörte,“ – schrieb mir Lidia Nasonova am 1. März. Zu dieser Zeit befand sie sich in Charkiw, das von russischen Truppen heftig beschossen wurde. Während draußen alles explodierte und zusammenbrach, hielt Lydia ihre pädagogische „Front“ – sie brachte Kindern bei, Figuren zu erfinden und Geschichten zu schreiben. Wie ist die Situation an ukrainischen Schulen?

Maximilian Luz Reinhardt

Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Viehzucht

Vor Beginn des russischen Angriffskrieges hielten ukrainische Landwirte über 1,6 Millionen Rinder. Allein in den ersten drei Kriegsmonaten haben die ukrainischen Milchbetriebe mindestens 50.000 Rinder verloren. Der Wert der bislang verendeten Nutztiere wird auf über 136 Millionen US-Dollar geschätzt. Im schlimmsten Fall, schätzen Experten, könnten bis zum Jahresende mehr als 100.000 Tiere dem Krieg zum Opfer fallen. Das ist abhängig von der Lage an der Front und den Fortschritten bei der Befreiung besetzter ukrainischer Gebiete. Doch ein Ende des Herdensterbens ist noch nicht in Sicht. Was aber treibt das Viehsterben?

Fiona Lüling

Millionen Binnenvertriebene: Wie die Ukraine den durch die russische Aggression ausgelösten humanitären Herausforderungen begegnet

Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Millionen von Menschen waren gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen. Auf der Flucht vor den Kämpfen oder aus Angst, dass sie von russischen Soldaten besetzt und gefoltert, misshandelt und ermordet werden könnten, sind die Flüchtlinge angewiesen auf die Hilfe ihrer Regierung. Nach Schätzungen internationaler Organisationen und ukrainischer Behörden waren im Mai 2022 etwa 7 bis 8 Millionen Ukrainer Binnenflüchtlinge. Diese Analyse zeigt, wie die ukrainische Regierung reagiert hat.

Fiona Lüling

Georgiens Regierung scheitert an der historischen EU-Bewerbung des Landes

Der Europäische Rat hat heute die lang erwarteten Schlussfolgerungen zur EU-Beitrittskandidatur der Ukraine, der Republik Moldau und Georgiens bekannt gegeben. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Gewährung des Kandidatenstatus für die Ukraine und Moldawien, beschränkte Georgien jedoch auf die europäische Perspektive, mit der Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft, sobald alle festgelegten Prioritäten erfüllt sind.

Wir verarbeiten Ihre Daten und nutzen Cookies.

Wir nutzen technisch notwendige Cookies, um Ihnen die wesentlichen Funktionen unserer Website anbieten zu können. Ihre Daten verarbeiten wir dann nur auf unseren eigenen Systemen. Mehr Information finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen in Ziffer 3. Sie können unsere Website damit nur im technisch notwendigen Umfang nutzen.

Notwendiger Funktionsumfang

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und unser Angebot für Sie fortlaufend verbessern zu können, nutzen wir funktionale und Marketingcookies. Mehr Information zu den Anbietern und die Funktionsweise finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen in Ziffer 3. Klicken Sie ‚Akzeptieren‘, um einzuwilligen. Diese Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen.

Akzeptieren