Fiona Lüling

Die Tschechische Republik öffnet ihre Grenzen für Gegner der autokratischen Regime

Die tschechischen Grenzen waren seid Beginn des Krieges in der Ukraine für russische und weißrussische Bürger nicht geöffnet. Aber jetzt stehen ukrainische Flüchtlinge nicht mehr vor verschlossenen Toren. Die Situation verbessert sich dank des neuen Aufenthaltsprogramms der Regierung.

Die Flüchtlinge kommen nun mit all ihrem Hab und Gut in Prag an. In der Zusammenarbeit des tschechischen Außenministers Lipavský mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit und anderen NGOs wurden neue Regelungen ermöglicht, um Kriegsflüchtlinge Willkommen zu heißen.

Fiona Lüling

Die kommende Nahrungsmittelkatastrophe?

Krieg in der Ukraine, Pandemie und Klimawandel: Weizen wird zur globalen Mangelware. Die geernteten Bestände können nicht exportiert werden. Durch die Pandemie sind Lieferketten weiterhin unterbrochen. Und der Klimawandel führt überall auf der Welt zu Dürren. Stehen wir vor einer weltweiten, besonders für den globalen Süden kritischen Hungerkrise?

Fiona Lüling

Polen hilft mit

Polen ist nicht nur einer der wichtigsten Nachbarn der Bundesrepublik Deutschland. Im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine helfen der polnische Staat und die polnische Zivilgesellschaft auf allen Ebenen.

Fiona Lüling

Pussy Riot auf Anti-War Tournee

Die Pussy-Riot sind auf Deutschland Tournee mit einer klaren politischen Botschaft. Ob in der Elbphilharmonie oder bei den Tagesthemen: Die russische Punkband setzt ein Zeichen gegen den Krieg.

Pussy Riot
Eva Cheung

Krieg in Europa: Veranstaltungen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Informieren Sie sich über die aktuelle Situation in der Ukraine und deren Auswirkungen auf Deutschland und die Welt. Aus aktuellem Anlass führt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit eine Veranstaltungsreihe zum Krieg in Europa durch. Hier finden Sie eine Übersicht der Termine.

Anna-Lena Truempelmann

Ukraine-Krise: Bewertung der Reaktionen Südasiens

Während Russland in die Ukraine einmarschiert, hat Südasien in besonderer Weise auf diese Krise reagiert. Obwohl viel über die Realpolitik Indiens und Pakistans diskutiert wurde, wurden die Reaktionen der anderen südasiatischen Staaten weniger analysiert. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Südasien lädt am 31. Mai um 12 Uhr zum diesjährigen Web-Talk zum Thema „Ukraine-Krise: Bewertung der Reaktionen Südasiens“ ein.

Amely Rechberg

Energiewende Express

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat profunde Auswirkungen auf Deutschlands Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Neue Herausforderungen sind entstanden, während zahlreiche gesellschaftliche und politische Diskussionen der letzten Jahre durch den Krieg überholt wurden. So steht auch die deutsche und europäische Energiepolitik am Scheideweg. Das Ziel einer gesicherten Energieversorgung zu fairen Preisen erfordert realistisches Abwägen aller denkbaren Alternativen zu russischem Gas und Öl. Der Krieg in Europa hat bereits gezeigt: Wenn es um die Energieversorgung geht, ist Europa, ist Deutschland, erpressbar. Die energiepolitischen Abhängigkeiten zu Russland wurden offenbar, und die möglichen Auswirkungen auf die Energiewende in Deutschland fordern schnelle und mutige Lösungen. Diese zentralen energiepolitischen Fragen mit herausragenden Experten aus Politik, Wissenschaft, und Wirtschaft wurden bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit diskutiert.

Maximilian Luz Reinhardt

Der Weltagrarmarkt in Zeiten des Krieges

Dem Wegfall des ukrainischen und russischen Angebotes auf den Agrarmärkten in aller Welt muss Rechnung getragen werden. Das ist auch den europäischen Agrarbehörden bewusst. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass wir hierzulande eine Knappheit an Weizen und anderen essenziellen Getreidearten erleben werden, steigen die Preise für Agrarprodukte insgesamt. Auf europäischer Ebene wird erstmals die Nutzung der Krisenreserve diskutiert. Diese würde den Mitgliedsländern ein zusätzliches Budget in Höhe von 472 Mio. Euro zur Förderung ihrer Landwirtinnen und Landwirte zur Verfügung stellen. Das Ziel dieser Reserve ist es, die europäischen Landwirte in Krisenzeiten, also Dürren oder ähnlichen Situationen, zusätzlich unterstützen zu können. Gleichzeitig schafft diese neue Situation nun Anreize, den Landwirtschaftssektor grundlegend zu modernisieren.

Beate Apelt

Türkei scheitert mit Angebot, Asowstal-Kämpfer zu evakuieren

Die Türkei hat offenbar in den vergangenen Tagen versucht, ihre zwischen Russland und der Ukraine balancierende Position für die Rettung der eingeschlossenen Kämpfer in Mariupol zu nutzen. Wie Mustafa Dhzemilev, ukrainischer Abgeordneter und Ex-Vorsitzender der Vertretung des krimtatarischen Volkes Medschlis, in einem Interview mit dem New Lines Magazine sagte, habe Ankara dem russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu das Angebot gemacht, ein Schiff nach Berdiansk zu schicken und bis zu 1.000 Kämpfer aus dem belagerten Asowstal-Werk in die Türkei zu bringen.

Krieg in Europa: Die Parade des 9. Mai in Moskau

Mit der jährlichen Siegesparade von Moskau unterstrich die Sowjetunion und später Russland den Anspruch eine befreierische Kraft der Geschichte zu sein. Mit dieser Botschaft wurde auch Außenpolitik betrieben und der Beitrag und auch das Leid anderer osteuropäischer Staaten in den Hintergrund gedrängt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erlebte die "Siegesparade des 9. Mai" in den Putinjahren parallel zur Militarisierung der Gesellschaft eine Wiederbelebung. Die diesjährige Parade findet aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine in Kriegszeiten statt und trifft auf ein immer stärker gleichgeschaltetes Russland. Beobachter befürchten, dass Putin den 9. Mai für eine weitere Eskalation des bislang für ihn ungünstig verlaufenden Krieges nutzen und die russische Gesellschaft weiter auf seinen aggressiven und imperialistischen Kurs einschwören wird.

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